HERDELEZI 2012

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Herdelezi 2012 – Dialog mit Kultur in Hannover

Mi 30. Mai, 19:30 Uhr, Dokumentarfilm

So 03. Juni, 12-18 Uhr, Kultur-Programm (Aktualisierung vom 26.05.12!)

 „Romane Aglonipe“ lädt zum Projekt  „Herdelezi 2012“ ein. Ein Filmprogramm am Mittwoch, 30.05., wirbt für das umfangreiche Kulturprogramm, das am Sonntag, 3. Juni, stattfindet. Mit diesem Projekt will die Organisation der Roma in Niedersachsen die Kommunikation zwischen Minderheits- und Mehrheitsbevölkerung fördern; dabei stehen die Lebenssituationen von Roma in Serbien, Montenegro, Kosovo, Italien und Deutschland im Zentrum. Roma sind als Repräsentanten ihrer jahrhundertealten Kultur federführend am Programm beteiligt.

Djevdet Berisa, 1. Vorsitzender von Romane Aglonipe: „Angesichts wachsender Ausgrenzung von Angehörigen der Roma-Minderheiten in europäischen Ländern wollen wir durch einen offenen Austausch und Dialog zwischen Roma-Minderheit und Mehrheitsgesellschaft das gemeinsame Interesse an einem demokratischen Europa der Vielfalt weiterentwickeln“.

Den Auftakt von„Herdelezi 2012“ bildet am Mittwoch, 30.05., um 19:30 Uhr, die Vorstellung des Dokumentarfilms „Pretty Dyana – Best of the Rest!“ (Serbien 2004, Regie: Boris Mitić, 45 Min.) im Kulturzentrum Pavillon (Lister Meile 4). Junge Roma am Stadtrand von Belgrad bauen aus Schrottautos neue, skurrile Fahrzeuge für ihren eigenen Transport-bedarf – ein Vergnügen für Film-Enthusiasten (Original mit englischen Untertiteln).

Am Sonntag, 3. Juni, von 12-18 Uhr, findet ein umfangreiches Kulturprogramm im Tagungshaus St. Clemens, Leibnizufer 7 statt (Zugang über den Kirchplatz)

> ab 12 Uhr SpielSpass für Kinder, Foto-Ausstellung, Grill & Getränke

> ab 14 Uhr: Grußworte, Bericht zur „Roma-Dekade“, Film & Filmgespräch, Musik und Geselligkeit

Aliriza Usejini, 2. Vorsitzender: „Wir nehmen Herdelezi, das traditionelle Frühlingsfest der Roma-Familien, zum Anlass für eine Veranstaltung mit FreundInnen, Persönlichkeiten, Organisationen und Institutionen der Roma-Communities und der Mehrheitsgesellschaft. Wir sind froh, dass es mit vielen Nicht-Roma bereits gute Kontakte, Austausch und Unterstützung gibt“.

Herdelezi 2012 stellt die Forderungen der neuen Roma-Bürgerrechtsbewegung vor, die am 8. April 1971 mit dem 1. Roma-Weltkongress in London international sichtbar wurde: Eine aktive Einbeziehung in die Gesellschaft, ein Ende von Ausgrenzung und Diskriminierung sowie Respekt für die Minderheitenrechte auf allen Ebenen.

Die Roma-Minderheit und ihre Partner in Hannover und Niedersachsen fordern heute ein Leben in Sicherheit und Würde, insbesondere für die Roma-Flüchtlingsfamilien aus den Ländern des ehemaligen Jugoslawien.

Herdelezi 2012 findet in Hannover statt, um in der Landeshauptstadt vielen Roma-Flüchtlingsfamilien neue Kontaktmöglichkeiten zu verschaffen, zu Kirchengemeinden, Politik und Verbänden. Für die Unterstützung danken die Veranstalter den Kooperationspartnern, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Institutionen in Hannover, der Region Hannover und in Niedersachsen.

(erstellt: 17.05.12. aktualisiert: 6.05.12, 30.05.12, 02.06.12)

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3. Balkan Cinema Festival, 03.-30.05.2012 in Bremen

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Bremen, Cinema Ostertor, 03.-30.05.2012:   Balkan Cinema Filmfestival

Das Balkan Cinema Filmfestival mit dem Fokus auf Leben und Situation von Roma findet im Mai 2012 zum dritten Mal im Cinema Ostertor, Ostertorsteinweg 105, 28203 Bremen, statt.

Das neue Programm findet sich online: 5 Langfilme und 4 Kurzfilme werden in Bremen präsentiert.

Zu Schwerpunkten des Filmprogramms gibt es am 3. Mai als Eröffnung einen filmischen Vortrag mit der Journalistin Inge Bell zum Themenfeld Menschenhandel, das der Film „Whistleblower“ dokumentiert (07.05.). Eine Lesung mit Prof. Klaus-Michael Bogdal, Uni Bielefeld, am 10. Mai bearbeitet die Tradition von Diskriminierung und Antiziganismus in Europa.

Terra Nostra e.V., Veranstalter des Balkan Cinema Filmfestival Bremen:

Die Hintergründe zu diesem Filmfest sind nicht nur die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen Südosteuropas vor und hinter dem Schengen Zaun.
Auch der Ansatz, die (alten) Bilder im Kopf mit den (neuen) auf der Leinwand zu vergleichen, ist uns wichtig. Um sich auszutauschen und Stereotype aus den Köpfen zu bekommen. Den filmischen Fokus auf die Situation der Roma halten wir nach daher für so notwenig wie bereichernd.
Schließlich sind Roma nach wie vor Diskriminierung, Ausgrenzung und Vertreibung ausgesetzt, wie zuletzt Robert Misik in der taz vom 11.04.12 formuliert:

‚Aber doch konzentriert sich auf die Roma ein spezifischer Hass. In Osteuropa sowieso: In Ungarn ist der Anti-Roma-Rassismus praktisch Staatsdoktrin, von Tschechien über die Slowakei bis nach Rumänien sind sie ethnischer, kultureller, ökonomischer Ausgrenzung ausgesetzt und blankem Hass. In Italien gab es schon Anti-Roma-Pogrome, überall in Europa werden „Bettelverbote“ erlassen, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ließ sogar unbescholtene Roma publicityträchtig in ihre Ursprungsländer abschieben, selbst dann, wenn sie EU-Bürger sind (dass der Name „Sarkozy“ darauf hindeutet, dass der ungarnstämmige Präsident selbst Roma-Wurzeln haben könnte, ist nur eine pittoreske Pointe dieser Geschichte).‘
Und Deutschland schiebt noch immer ab! In Länder wie Serbien, wo Roma jederzeit mit gewaltätigen Angriffen rechnen müssen, wie der Spiegel im April berichtet.“

Tickets: Cinema Ostertor, Tel. 0421-700914, www.balkancinema.de, info@balkancinema.de

(erstellt: 15.04.2012)

Herdelezi 2011, Do., 26.05.11, in Hannover

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Mit Herdelezi 2011 in Hannover lädt Romane Aglonipe als Selbstorganisation der Roma-Minderheit zu Information, Musik und Diskussion ein:

Herdelezi-Plakat, Hannover, Do 26.05.2011

Saal des Kath. Bildungszentrums St. Clemens

Leibnizufer 17 B, 30169 Hannover

Zugang über den Kirchplatz

Parkplätze: Zufahrt über die Strasse „Auf dem Kanonenwall“

Herdelezi 2011 in Hannover engagiert sich als Projekt der Roma für die Einbeziehung dieser Minderheit in die Gesellschaft in Hannover und Niedersachsen, insbesondere für ein Bleiberecht der Roma-Familien, die als Flüchtlinge (vor allem aus dem Kosovo) seit vielen Jahren hier leben.

Herdelezi 2011 in Hannover stellt die Forderungen der neuen Roma-Bürgerrechtsbewegung vor, die am 8. April 1971 mit dem 1. Roma-Weltkongress in London international sichtbar wurde: Eine aktive Einbeziehung in die Gesellschaft, ein Ende von Ausgrenzung und Diskriminierung sowie Respekt der Minderheitenrechte auf allen Ebenen. Organisationen der Roma-Minderheit und ihre Partner in Niedersachsen fordern heute ein Leben in Sicherheit und Würde, insbesondere für die Roma-Flüchtlingsfamilien aus dem Kosovo.

Roma suchen ein Leben in Sicherheit und Würde und finden zunehmend Unterstützung in der Zivilgesellschaft, bei Kirchen (z.B. bei Caritas und Diakonie, s. Aktion Bleiberecht), Menschenrechts- und Kultur-Organisationen, Schulklassen, Vereinen (s. Alle bleiben!).

Als Roma können wir die Belange der Kommune aktiv mitgestalten, unsere Kinder und Jugendli-che können hier die gemeinsame Zukunft mit gestalten. Eine Abschiebung aber bedeutet für sie die Deportation ins Niemandsland.

Herdelezi 2011 in Hannover wird in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V. durchgeführt und von weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen und Institutionen gefördert: Projekt MISO – Migranten-Selbstorganisation – der Landeshauptstadt Hannover, Kath. Kirche in der Region Hannover und Caritasverband der Diözese Hildesheim – dafür vielen Dank!

(online seit: 14.05.11, 23:00, Update: 21.05.11)

EINLADUNG: Herdelezi 2011 vorbereiten

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Sonntag, 27.02.2011, 13 Uhr

St. Michael, Hof van Holland 14, 26725 Emden

Vorbereitungstreffen für Herdelezi 2011

Der Initiativkreis für das Bleiberecht von Roma in Krummhörn und Emden lädt ein zu einem 1. gemeinsamen Treffen aller Interessierten. Nach dem Herdelezi-Fest in Nordhorn 2010 wird hier ein vergleichbares Programm für 2011 vorbereitet, das in der Region Ostfriesland stattfinden soll. Dort leben einige Hundert Roma-Flüchtlinge aus dem Kosovo. Mit dem Herdelezi-Programm stellen die Roma-Selbstorganisationen wie Romane Aglonipe, Roma in Niedersachsen, zusammen mit Partnerorganisationen wie dem Initiativkreis die Kultur und Lebenssituation von Roma-Familien vor. Ein Blick richtet sich dabei auf die Situation der Angehörigen der Minderheit der Roma, Ashkali und Ägypter im Kosovo.

Alle detaillierten Berichte von OSZE über UNHCR, Schweizer Flüchtlingshilfe und dem Menschenrechtsbeauftragten der EU, Hammarberg, bis zu Berichten von Recherchereisen deutscher ParlamentarierInnen und NGOs fordern eindringlich:

Keine zwangsweise „Rückführung“ in den Kosovo!

Die Fortsetzung von Kettenduldungen, die mit den Bleiberechtsregelungen (2007/2008) abgeschafft werden sollten, zwingt Roma-Flüchtlingsfamilien weiter zu einem Leben auf beschränktem Raum mit eingeschränkten Lebensmöglichkeiten. Das ist diskriminierend und kann nur durch ein humanitäres Aufenthaltsrecht verbessert werden. Dazu braucht es Bildungs- und Berufs-Förderung, damit alle Roma, die als „geduldete“ Flüchtlinge jahrelang zwangsweise vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen wurden, endlich die Chance erhalten, sich und ihre Familien selbst zu ernähren.

Dafür streiten wir gemeinsam – viele flüchtlingspolitisch aufgeklärte Menschen und Organisationen unterstützen bereits die zentrale Forderung:

Alle bleiben!

(eingestellt: 20.02.11)

ALLE BLEIBEN

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Für ein Leben in Sicherheit und Würde!

Do., 08.04.2010, Hannover-Innenstadt

16:30 Uhr: Kundgebung und Demonstration

19:30 Uhr: Aktuelle Beiträge und Diskussion

Der 8. April gilt als „Internationaler Tag der Roma“. Weltweit finden in Erinnerung an den Weltkongress der Roma 1971 in London Veranstaltungen für die aktive Einbeziehung der Roma-Minderheiten in die Mehrheitsgesellschaften statt. In Spanien organisiert die EU-Präsidentschaft zusammen mit der Europäischen Kommission den 2. Roma-Kongress in diesem Jahrtausend. Die Forderungen und Appelle des 1. Kongresses 2008 in Brüssel werden überprüft, die verantwortlichen PolitikerInnen zu konkreten Schritten zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Roma, der größten Minderheit in Europa, verpflichtet.

In Hannover fordern Roma-Familien und ihre Freundinnen und Freunde ein „Leben in Sicherheit und Würde“ hier und jetzt. Viel zu lange warten über 10.000 Roma auf eine Lebensperspektive hier, die ihnen Ausbildung, Qualifizierung, Arbeitssuche und ein eigenständiges Leben in Deutschland ermöglicht.

Romane Aglonipe, der Verein der Roma in Niedersachsen, appelliert als Selbstorganisation von Roma-Flüchtlingen aus dem ehemaligen Jugoslawien, insbesondere dem Kosovo, an alle Roma-Flüchtlingsfamilien und ihre Freundinnen und Freunde, die Minderheiten-Organisationen der Deutschen Sinti und Roma, die Gewerkschaften, Kirchen, Jugend- und Studenten-Organisationen, Menschenrechtsgruppen, MigrantInnen, interkulturelle und antirassistische Initiativen:

Unterstützt die Forderung der Roma-Flüchtlinge nach einem Bleiberecht!

Für ein Leben in Sicherheit und Würde HIER!

ALLE BLEIBEN.

16:30 Uhr am Hauptbahnhof, Bahnhofstrasse

Kundgebung und Demonstration (Bahnhof, Kröpcke, Steintor, Bahnhof)

19:30 Uhr Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4

(300 m vom Nordausgang des Hauptbahnhofes)

Ein Leben in Sicherheit und Würde?

mit Katrin Herold, Autorin (Antiziganistische Zustände); Djevdet Berisa, Romane Aglonipe e.V.; Sigmar Walbrecht, Nds. Flüchtlingsrat

(erstellt: 06.04.2010)

Roma & friends 2010 aktiv

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Neue Termine zum 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassimus

& zum 8. April, dem Internationalen Tag der Roma

Hannover, 14.03.2010. Bei den ersten Roma-Treffen 2010 wurden mehrere Initiativen angekündigt, neue Projekte für das Frühjahr und den Sommer 2010 sind entstanden.

Wir möchten auf die neuen Termine in Hannover und Bremen hinweisen und alle Interessierten einladen:

Seid dabei! Macht mit! Es gibt Vorbereitungen für die neue Initiative alle bleiben, Kundgebung, Infoabend, Fotoausstellung, Vortrag und Diskussion, FILMFESTVAL & mehr.

Setzt Euch gemeinsam mit den Roma-Flüchtlingen, insbesondere den Roma aus dem Kosovo, und ihren FreundInnen und KooperationspartnerInnen für ein „Leben in Sicherheit und Würde“ in Deutschland ein.

Weil hier in Deutschland seit vielen Jahren ihr zuhause ist, gibt es nur eine humane Perspektive für alle Flüchtlinge: alle bleiben!

Mehr Informationen unter „Termine„.

(erstellt: 14.03.2010)