Herdelezi: Grussworte, Ausstellung, Musik & Tanz

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Zum Frühlingsfest der Roma, HERDELEZI, hatten Romane Aglonipe, Roma-Jugend in Niedersachsen und die Roma-Frauen-Organisation zu Sonntag, 18. Mai, in die Katholischen Familienbildungsstätte in Hannover eingeladen.

Herdelezi 2014 bot einen kulturellen Dialog mit Gesprächen, Berichten, Foto-Ausstellung, Film, Musik, Buffet und Geselligkeit. Roma aus mehreren Orten in Niedersachsen trafen mit Nicht-Roma zusammen, um sich kennenzulernen und auszutauschen – ganz nach dem Motto der Interkulturellen Woche 2014: „Gemeinsamkeiten suchen, Unterschiede feiern“ (www.interkulturellewoche.de)

mehr: Herdelezi-2014_Kurzbericht

(erstellt: 28.05.2014)

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Rumänien im Film & mehr

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Das 4. Balkan Cinema Filmfestival Bremen

Mi 10.04. – Fr 19.04.2013

– der cineastische Beitrag zum Internationalen Tag der Roma, dem 8. April, 2013 mit Filmen aus Rumänien, den USA etc.

Das „Balkan Cinema“ zeigt seit 2010 in Bremen internationale Filmproduktionen namhafter RegisseurInnen, Ausstellungen und Vorträge zum Thema Südosteuropa mit dem Fokus auf Angehörige der Minderheit der Roma.

Trailer

Searching for the 4th nail (Roma in den USA)

Die Veranstalter schreiben dazu:

Im April gehen wir an neue Orte und stellen neue Fragen. Mit ausgewählten Filmen, einer Lesung mit dem Autor Markus End und einer Ausstellung über das Verschwinden suchen wir neue Antworten zur Identität, individuellen Freiheit aber auch Diskriminierung und Verfolgung der Roma“.

> zum Programm

HERDELEZI IN HANNOVER, TEIL 2

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KULTURPROGRAMM

So 03. Juni, 12-18 Uhr

Am Sonntag, 3. Juni, findet ein umfangreiches Kulturprogramm von 12-18 Uhr im Tagungshaus St. Clemens, Leibnizufer 7 statt (Zugang über den Kirchplatz).

Ab 12 Uhr gibt es SpielSpass für Kinder, die Foto-Ausstellung „Ohne Heimat – Bilder aus Montenegro und dem Kosovo“, Spezialitäten vom Grill und Getränke.

Zur offiziellen Eröffnung um 14 Uhr werden Grußworte erwartet von Probst Tenge (Katholische Kirche in der Region), Bürgermeister Strauch (Stadt Hannover), Hauke Jagau (Regionspräsident), Konsul Vojislav Dragisic und Generalkonsulin Momirka Marinkovic (Serbische Botschaft, Hamburg), Hedwig Mehring (CARITAS Nds./LAG Freie Wohlfahrtspflege).

Djevdet Berisa, 1. Vorsitzender des Vereins: „Wir stärken durch den Kultur-Dialog zwischen Roma-Minderheit und Mehrheitsgesellschaft das demokratische Europa der Vielfalt – gegen eine wachsende Ausgrenzung von Roma in europäischen Ländern“.

Frau Jelena Jovanović, Novi Sad, für Minderheiten-Angelegenheiten in der autonomen Region Vojvodina (Serbien) zuständig, berichtet über die Programme, die dort im Rahmen der europäischen „Roma-Dekade“ seit 2005 durchgeführt werden – ein Plädoyer gegen Antiziganismus.

Die junge Roma-Filmemacherin Laura Halilovic, Italien, erzählt mit dem Dokumentarfilm „Io, la mia famiglia Rom e Woody Allen“ – „Ich, meine Roma-Familie und Woody Allen“ (Italien 2008, 50 Min.) eine Familiengeschichte aus dem heutigen Italien. Der Film erhielt den „Kino-gegen-Rassismus-Preis“ beim 15. Internationalen Anti-Rassismus-Fest in Livorno, Italien.

In der Tradition der Roma-Feste stellt dann eine Roma-Kapelle Beiträge aus der Roma-Musik des Balkan vor. Für Geselligkeit sorgen Gespräche mit Roma-Familien.

(erstellt: 30.05.12, aktualisiert: 02.06.12)

HERDELEZI IN HANNOVER, Teil 1

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DOKUMENTARFILM

Mi 30. Mai, 19:30 Uhr

Den Auftakt von „Herdelezi 2012 in Hannover“ bildet am Mittwoch, 30. Mai, um 19:30 Uhr, die Vorstellung des Dokumentarfilms „Pretty Dyana – Best of the Rest!“ (Serbien 2004, Regie: Boris Mitić, 45 Min.) im Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4.

Junge Roma am Stadtrand von Belgrad bauen aus Schrottautos neue, skurrile Fahrzeuge für ihren eigenen Transportbedarf – ein Vergnügen für Film-Enthusiasten (Original mit englischen Untertiteln).

Ein umfangreiches Kulturprogramm findet am Sonntag, 3. Juni, von 12-18 Uhr im Tagungshaus St. Clemens statt. Mit diesem Projekt fördert der niedersächsische Roma-Verein die Kommunikation zwischen Minderheits- und Mehrheitsbevölkerung. Dabei steht die Lebenssituation von Roma in Serbien, Montenegro, Kosovo, Italien und Deutschland im Zentrum. Roma selbst sind als Träger einer Jahrhunderte alten Kultur federführend an diesem Projekt beteiligt.

Aliriza Usejini, 2. Vorsitzender: „Wir nehmen Herdelezi, das traditionelle Frühlingsfest vieler Roma-Familien, zum Anlass für eine Veranstaltung mit Roma-Communities und der Mehrheitsgesellschaft. Mit vielen Nicht-Roma bestehen bereits gute Kontakte, Austausch und Unterstützung: Willkommen zu >Herdelezi 2012< in Hannover!“.

(erstellt: 30.05.2012, aktualisiert: 02.06.12)

3. Balkan Cinema Festival, 03.-30.05.2012 in Bremen

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Bremen, Cinema Ostertor, 03.-30.05.2012:   Balkan Cinema Filmfestival

Das Balkan Cinema Filmfestival mit dem Fokus auf Leben und Situation von Roma findet im Mai 2012 zum dritten Mal im Cinema Ostertor, Ostertorsteinweg 105, 28203 Bremen, statt.

Das neue Programm findet sich online: 5 Langfilme und 4 Kurzfilme werden in Bremen präsentiert.

Zu Schwerpunkten des Filmprogramms gibt es am 3. Mai als Eröffnung einen filmischen Vortrag mit der Journalistin Inge Bell zum Themenfeld Menschenhandel, das der Film „Whistleblower“ dokumentiert (07.05.). Eine Lesung mit Prof. Klaus-Michael Bogdal, Uni Bielefeld, am 10. Mai bearbeitet die Tradition von Diskriminierung und Antiziganismus in Europa.

Terra Nostra e.V., Veranstalter des Balkan Cinema Filmfestival Bremen:

Die Hintergründe zu diesem Filmfest sind nicht nur die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen Südosteuropas vor und hinter dem Schengen Zaun.
Auch der Ansatz, die (alten) Bilder im Kopf mit den (neuen) auf der Leinwand zu vergleichen, ist uns wichtig. Um sich auszutauschen und Stereotype aus den Köpfen zu bekommen. Den filmischen Fokus auf die Situation der Roma halten wir nach daher für so notwenig wie bereichernd.
Schließlich sind Roma nach wie vor Diskriminierung, Ausgrenzung und Vertreibung ausgesetzt, wie zuletzt Robert Misik in der taz vom 11.04.12 formuliert:

‚Aber doch konzentriert sich auf die Roma ein spezifischer Hass. In Osteuropa sowieso: In Ungarn ist der Anti-Roma-Rassismus praktisch Staatsdoktrin, von Tschechien über die Slowakei bis nach Rumänien sind sie ethnischer, kultureller, ökonomischer Ausgrenzung ausgesetzt und blankem Hass. In Italien gab es schon Anti-Roma-Pogrome, überall in Europa werden „Bettelverbote“ erlassen, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ließ sogar unbescholtene Roma publicityträchtig in ihre Ursprungsländer abschieben, selbst dann, wenn sie EU-Bürger sind (dass der Name „Sarkozy“ darauf hindeutet, dass der ungarnstämmige Präsident selbst Roma-Wurzeln haben könnte, ist nur eine pittoreske Pointe dieser Geschichte).‘
Und Deutschland schiebt noch immer ab! In Länder wie Serbien, wo Roma jederzeit mit gewaltätigen Angriffen rechnen müssen, wie der Spiegel im April berichtet.“

Tickets: Cinema Ostertor, Tel. 0421-700914, www.balkancinema.de, info@balkancinema.de

(erstellt: 15.04.2012)

Roma im Kosovo – Besuch vom ZDF

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Roma-Familie nach der Abschiebung (ZDF 2012, 02:42 Min.)

Vom 21.-5. April 2012 soll eine Delegation des Niedersächsischen Landtages in den Kosovo reisen, um die Möglichkeiten weiterer Abschiebungen von Minderheiten-Angehörigen der Roma, Ägypter und Ashkali zu prüfen.

Was werden die ParlamentarierInnen zu sehen bekommen?

Thomas Gill hat für das ZDF im Februar 2012 Roma-Familien im Kosovo besucht, die aus Deutschland dorthin abgeschoben wurden.

Dieser Film, im ZDF-Morgenmagazin am 24.02.2012, 6:14 Uhr, gesendet, besucht Familie Miftari, vor dem Krieg nach Deutschland geflüchtet und nach 15 Jahren in den Kosovo abgeschoben. Jetzt lebt Ehepaar Miftari mit den Kindern im Roma-Viertel von Prishtina. Medikaments für die Behandlung von Diabetis sind selten verfügbar, die Schulen für einen Sohn mit Handicap meilenweit entfernt…

Verena Knaus, Herausgeberin der neuen UNICEF-Studie „Stilles Leid“ (März 2012) hat die Situation mit mehreren Hundert Interviews untersucht und schon am 21. Februar im ZDF erklärt: „Die Kinder sind die großen Verlierer“.

Wie lange wird die Mehrheit der Innenminister der Bundesländer und des Bundes noch an ihrer hartherzigen Abschiebepolitik festhalten? Wann gibt es endlich ein humanitäres Bleiberecht, mit dem alle Flüchtlinge, die seit Jahren in Deutschland leben, hier bleiben und für sich und ihre Familien eine Perspektive aufbauen können?

Kosovo bedeutet Deportation ins Elend – und tausendfaches Leid besonders für die Kinder und Jugendlichen, die aus ihrer Heimat Deutschland ausgesetzt wurden in eine fremde, unwirtliche Welt.

(erstellt: 15.04.2012)

Berichte aus dem Kosovo – ZDF INFO

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Roma in Deutschland. Abgeschoben in den Kosovo (ZDF 2012, 13 Min.)

Vom 21.-25. April 2012 soll eine Delegation des Niedersächsischen Landtages in den Kosovo reisen, um die Möglichkeiten weiterer Abschiebungen von Minderheiten-Angehörigen der Roma, Ägypter und Ashkali zu prüfen.

Was werden die ParlamentarierInnen zu sehen bekommen?

Dunya Hayali und Thomas Gill haben für das ZDF im Februar 2012 Roma-Familien im Kosovo besucht, die aus Deutschland dorthin abgeschoben wurden. Der Film, erstmals in ZDFINFO am 21.02.2012, 18:30 Uhr, gesendet, besucht eine Siedlung in einem ehemaligen Militärlager im Nordkosovo, das zwar im Kosovo liegt, aber als Enklave von Serben regiert wird.

Unsere Träume sind zerbrochen“, sagt eines der Mädchen im Film. Verena Knaus, Herausgeberin der neuen UNICEF-Studie „Stilles Leid“ (März 2012) hat die Situation mit mehreren Hundert Interviews untersucht: „Die Kinder sind die großen Verlierer“.

Wie lange wird die Mehrheit der Innenminister der Bundesländer und des Bundes noch an ihrer hartherzigen Abschiebepolitik festhalten? Wann gibt es endlich ein humanitäres Bleiberecht, mit dem alle Flüchtlinge, die seit Jahren in Deutschland leben, hier bleiben und für sich und ihre Familien eine Perspektive aufbauen können?

Kosovo bedeutet Deportation ins Elend – und tausendfaches Leid besonders für die Kinder und Jugendlichen, die aus ihrer Heimat Deutschland ausgesetzt wurden in eine fremde, unwirtliche Welt.

(erstellt: 15.04.2012)